SPD Vollmarshausen

Neujahrsempfang des SPD Unterbezirks Kassel-Land

Veröffentlicht am 16.01.2016 in Kommunalpolitik

Die Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl mit Gastredner Ude und Bezirksvorsitzenden Manfred Schaub

Sozialdemokraten des Unterbezirk Kassel-Land sind gut aufgestellt.

Gut aufgestellt sehen die Sozialdemokraten des Unterbezirks Kassel-Land der Kommunalwahl am 6. März entgegen. Die aktuelle Flüchtlingsfrage werde den Wahlkampf allerdings überlagern, machte der ehemalige Oberbürgermeister von München Christian Ude deutlich. Er war der Gastredner beim Neujahrsempfang des SPD-Unterbezirks Kassel-Land im Bad Emstaler Kursaal.

"Wir haben Kandidaten aus 29 Städten und Gemeinden unter den ersten 45 Plätzen, 5 Jusos bis Platz 25 und knapp 50 Prozent Frauen. Das schafft keine andere Partei im Kreis",  freute sich Unterbezirksvorsitzender Timon Gremmels (Niestetal). Der SPD Spitzenkandidat für die Kreiswahl, Dieter Lengemann (Fuldabrück), ergänzte, dass sich auch die Erfolge der SPD im Landkreis Kassel  sehen lassen können:  "Hessenweit die niedrigsten Abfallgebühren, gut sanierte Gesamtschulen mit flächendeckender Schulsozialarbeit, hervorragende Jugend- und Freizeiteinrichtungen und ein ausgeglichener Kreishaushalt - mit dieser Erfolgsbilanz treten wir gern vor die Wählerinnen und Wähler.

                                 Gigantische Salzwasserbecken

Richtung Landesregierung machte Gremmels eine klare Ansage: "Auch wenn die GRÜNEN jetzt die von ihnen geplante Oberweser-Pipeline verharmlosend "Werra-Bypass" nennen und damit den Menschen Sand in die Augen streuen, werden WIR alles tun, um diesen und die geplanten gigantischen Salzwasserbecken im Reinharswald zu verhindern."

Gastredner Christian Ude erklärte, dass er schon nach wenigen Minuten auf einer Parteiveranstaltung merken würde, ob eine SPD-Gliederung bei den anstehendenWahlen erfolgreich sein werde. Die SPD Kassel-Land werde auch nach dem 6. März die tonangebende Partei im Kreis Kassel sein. Zur aktuellen Flüchtlingsfrage sagte Ude: "Es ist die Aufgabe der Sozialdemokratie, die Sorgen und Ängste der Menschen ernst zu nehmen, zuzuhören und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen offensiv entgegenzutreten." Daher sei es richtig, nach den Vorkommnissen der Silvesternacht in Köln die Voraussetzung für die Abschiebung straffällig gewordener Ausländer zu erleichtern und das Sexualstrafrecht zu verschärfen.

                                      Nur eine Minderheit

Dabei dürfe aber nicht vergessen werden, dass es sich dabei um eine kleine Minderheit der Flüchtlinge und Asylanten handele. Die übergroße Mehrheit wolle sich in Deutschland integrieren und halte sich an die hier geltenden Gesetze und Wertvorstellungen. Ude lobte ausdrücklich die Flüchtlingspolitik im Landkreis Kassel.

SPD 2016

 

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