Sababurg: CDU will weitere Gespräche mit der Landesregierung untersagen

Veröffentlicht am 12.11.2015 in Presse

Etwas verwundert hat die SPD-Fraktion im Landkreis Kassel den Vorschlag der Kreis-CDU aufgenommen, dem Landkreis zu verbieten, mit der CDU-geführten hessischen Landesregierung über den Verkauf der Sababurg in Hofgeismar Gespräche zu führen.“

 „Es erstaunt uns sehr, dass die CDU im Landkreis Kassel schon jetzt gegen den Kauf der Sababurg ist. Schließlich liegt uns bisher doch noch gar kein Verhandlungsergebnis vor, um sich schon jetzt festlegen zu können“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Dieter Lengemann.

Die Sababurg ist nicht nur ein Hotel, sondern auch eine Kulturstätte im Reinhardswald. Das „Dornröschen-Schloss“ ist ein wichtiges Wahrzeichen in der Heimat der Brüder-Grimm und in der Kombination mit einem Hotelbetrieb besonders wertvoll für die Region. „Der Landkreis hat mit der positiven Entwicklung des Tierparks Sababurg in den letzten Jahren eindrucksvoll nachgewiesen, dass er touristische Kompetenz mit wirtschaftlichem Handeln verbinden kann“, so Lengemann weiter.

„Es ist gut, dass der Landkreis mit dem Land Hessen im Gespräch ist. Nur so können wir eine Schließung oder Vergabe an „Ungeeignete“ vermeiden. Die Gespräche mit dem Land Hessen gewährleisten, dass der Landkreis in die Zukunftspläne für unsere Sababurg eingebunden ist“, erläutert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Brigitte Hofmeyer aus Hofgeismar weiter.

Die SPD-Kreistagsfraktion werde daher dem Ansinnen der CDU nicht zustimmen und erst nach belastbaren Konditionen weitere Entscheidungen treffen, so Lengemann abschließend.

 

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