Ulrike Gottschalck
Joachim Gauck bleibt der bessere Kandidat. Seine Beliebtheit bei den Bürgerinnen und Bürgern spiegelte auch der Ausgang des Bundesversammlungs-Wahlkrimis vom Mittwoch wieder.
Joachim Gauck bleibt der bessere Kandidat. Seine Beliebtheit bei den Bürgerinnen und Bürgern spiegelte auch der Ausgang des Bundesversammlungs-Wahlkrimis vom Mittwoch wieder.
Wären die Linken über ihren SED-Schatten gesprungen, hätte Gauck bereits im ersten Wahlgang zum Bundespräsidenten gewählt werden
können. Das ist weitaus mehr als ein Achtungserfolg für den Bürgerrechtler, der von BündisGrünen und SPD ins Rennen um das höchste Staatsamt geschickt wurde. Fast 10 Stunden dauerte die Zitterpartie für Angela Merkel und ihren Kandidaten Christian Wulff am Mittwoch. In zwei Wahlgängen fiel der Kandidat der schwarz-gelben Regierungskoalition unerwartet deutlich durch. Erst im dritten und letzten Wahlgang wurde Wulff gewählt. Den Ausschlag für die Wahl Christian
Wulffs gaben letztendlich die Wahlfrauen und Wahlmänner der Linkspartei.
Zahlreiche der 644 Delegierten aus dem Regierungslager haben Wulff bis zuletzt ihre Zustimmung verweigert – „Ein Drama in drei Akten“ (Spiegel online) für Angela Merkel, die deutlich geschwächt aus dieser Wahlblamage für den Unionsmann Wulff herausgeht.
(Ulrike Gottschalck)
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