SPD Vollmarshausen

Energiepolitik

Veröffentlicht am 02.09.2012 in Landespolitik

Thorsten Schäfer-Gümbel

Am teuersten kommt es uns, wenn wir die Energiewende aufhalten

Thorsten Schäfer Gümbel hat anlässlich des am 29. August stattgefundenen sogenannten Energiegipfel darauf gedrungen, die Energiewende zum Erfolg zu führen und keinesfalls plötzlich auf die Bremse zu treten. "Am teuersten kommt es uns, wenn wir die Energiewende aufhalten", so der SPD-Politiker. Schließlich seien die Folgekosten für fossile Energieträger oder die Risiken der Atomkraft noch lange nicht eingepreist. "Die Energieanbieter benötigen für massive Strompreiserhöhungen keine Energiewende. Seit 2002 sind die Stromkosten um rund 30 Prozent gestiegen", so der SPD-Politiker.

Schäfer-Gümbel appelierte, vergünstigte vor allem falsche und überholte Marktmechanismen der Stromanbieter abzuschaffen. "Die Energiekonzerne fördern ja die Energieverschwendung geradezu. Vielverbraucher erhalten vergünstigte Tarife, während diejenigen, die mit der Energie haushalten und wenig verbrauchen, tiefer in die Tasche greifenn müssen. Dazu gehören auch viele einkommensschwache Haushalte", so Schäfer-Gümbel. Deshalb schlage er ein Grundbedarfs-Programm vor. "Dazu soll jeder Stromanbieter ein Grundbedarfspaket von 500 Kilowattstunden im Jahr pro gemeldeter Personen zum günstigen Preis des Angebotsportfolios anbieten. Kostensteigerungen seien erst darüber hinaus erlaubt", so Schäfer-Gümbel
Er stellte in Aussicht, dass wenn diese Systematik erst einmal eingeführt sei, im Laufe der Zeit bei Bedarf weitere Entlastungen für das "Grundbedarfspaket" umgesetzt werden könnten. Dies könne die Mehrwertsteuer, aber auch die Stromsteuer und andere Umlagen betreffen.

 

Homepage SPD Lohfelden