Millionen Bürgerinnen und Bürger arbeiten in unserem Land für Armutslöhne.
Immer mehr Menschen sind auf zusätzliches Arbeitslosengeld II angewiesen, obwohl sie Vollzeit arbeiten.
Deshalb fordert die SPD flächendeckende Mindestlöhne, die ein Leben in Würde ohne zusätzliche staatliche Hilfe ermöglichen.
Zuletzt hat die SPD gegen den Widerstand von CDU/CSU einen Mindestlohn für Briefzusteller durchgesetzt.Aber in vielen Bereichen werden noch immer Armutslöhne gezahlt.
° Gibt es keinen Mindestlohn, sind ungleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen Unternehmen,
die Tariflöhne zahlen, und ihrer Billiglohn-Konkurrenz die Folge. Damit sind zahlreiche ordentlich
bezahlte Arbeitsplätze in Gefahr.
° Gleichzeitig werden auch die deutschen Steuerzahler belastet, da Löhne, die nicht zur Finanzierung
des Existenzminimums reichen, letztlich durch staatliches Arbeitslosengeld II aufgestockt werden
müssen. Das heißt: Alle Bürgerinnen und Bürger müssen dafür zahlen, dass Firmen mit Armutslöhnen
Gewinne machen können.
° Zunehmend werden in Betrieben billigere Leiharbeiter eingesetzt, um Stammbelegschaft zu ersetzen.
In manchen Unternehmen bestehen mittlerweile bis zu 50% der Belegschaften aus Leiharbeitern,
die deutlich unter Branchentarif entlohnt werden. Deshalb: Nach entsprechender Anlernzeit
muss das Prinzip gelten „gleicher Lohn am gleichen Arbeitsplatz".
Darum steht die SPD für Mindestlöhne.
✓ Mindestlöhne sind ein Gebot der Gerechtigkeit. Wer den ganzen Tag arbeitet, muss sich und seine
Familie von dem erarbeiteten Lohn auch ernähren können.
✓ Mindestlöhne sind ein Gebot der Würde der Arbeit. Harte Arbeit muss gerecht entlohnt werden.
✓ Mindestlöhne sind ein Gebot der ökonomischen Vernunft. Lohndrückerei schwächt die Kaufkraft
der Menschen und gefährdet damit die gute Konjunktur.
✓ Mindestlöhne sind ein Gebot des fairen Wettbewerbs. Wir wollen Wettbewerb über Produktivität
und Qualität der Leistung, nicht über Lohndumping. Faire Bedingungen für alle – das ist soziale
Marktwirtschaft.
Unsere Forderung: Die Blockade von Roland Koch und seiner CDU gegen Mindestlöhne müssen ein
Ende haben.
Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift den Appell für menschenwürdige Löhne.
