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Rollos runter. Aus für die "Frankfurter Rundschau"

Veröffentlicht am 14.11.2012 in Bundespolitik

Rollos runter. Aus für Frankfurter Rundschau (Foto dpa)

Die Tageszeitung "Frankfurter Rundschau" (FR) hat Insolvenz beantragt. Dies bestätigten die Geschäftsführer der Hauptgesellschafter M.DuMont Schauberg (MDS) und Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (ddvg).
SPD-Schatzmeisterin Barbara Hendricks äußerte ihr Bedauern und betonte zugleich:" An den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat es nicht gelegen.

Hendricks sagte weiter: " Die SPD-Medienholding (ddvg) hat seit 2004 - seit 2006 gemeinsam mit dem Mahrheitsgesellschafter M. DuMont Schauberg - alles dafür getan, die Stimme der (FR) in der deutschen Medienlandschaft zu erhalten und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern. " Dass dieses Ziel nicht dauerhaft erreicht werden konnte, sei " bitter ".

Dies gelte besonders für die Belegschaft der seit 1945 erscheinenden Zeitung. "Die Beschäftigten in Redaktion, Verlag, Druckerei haben in den vergangenen Jahren außerordentliche Beiträge geleistet, um die (FR) in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zu erhalten. Es ist schmerzhaft für mich zu sehen, dass der von uns allen erhoffte Erfolg ausgeblieben ist," sagte Hendricks. Die Umsatzeinbrüche in Druckerei und Anzeigengeschäft hätten jedoch nicht mehr kompensiert werden können.

Hendricks betonte; " An den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat es nicht gelegen. Alle weiteren Entscheidungen hat nun der Insolvenzverwalter zu treffen.

 

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