Ein Leben für Demokratie und Freiheit
Willy Brandt wäre am 18. Dezember 100 Jahre alt geworden. Die SPD lädt deshalb gemeinsam mit der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung am Mittwochabend zu einer Festveranstaltung nach Berlin ein. Am Vormittag hatte die SPD-Parteispitze am Grab Willy Brandts in Berlin einen Kranz niedergelegt. SPD.de hat die wichtigsten Stationen aus dem Leben Brandts zusammengefasst. Mehr findet man auf 150-Jahre-spd.de.
Die Verkäuferin Martha Frahm bringt am 18. Dezember 1913 in einem Vorort von Lübeck einen Sohn zur Welt - unehelich. Herbert Frahm wird erst 1947 erfahren, wer sein Vater war.
In Ergänzung des am 27. November 2013 vereinbarten Koalitionsvertrages teilen die Vorsitzende der CDU Deutschlands, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der Vorsitzende der CSU, Ministerpräsident Horst Seehofer, und der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, mit:
Die Ressortverteilung der Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD wird wie folgt festgelegt:
Die CDU, CSU stellt die Bundeskanzlerin.
Die SPD stellt den Stellvertreter der Bundeskanzlerin.
Die CDU, CSU stellt die Leitung folgender Ministerien:
* Innen (CDU)
* Finanzen (CDU)
* Verteidigung (CDU)
* Gesundheit (CDU)
* Bildung und Forschung (CDU)
* Verkehr und digitale Infrastruktur (CSU)
* Ernährung und Landwirtschaft (CSU)
* Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (CSU)
Der Chef des Bundeskanzleramtes im Range eines Bundesministers wird von der CDU, CSU gestellt.
Die SPD stellt die Leitung folgender Ministerien:
* Auswärtiges Amt
* Wirtschaft und Energie
* Arbeit und Soziales
* Justiz und Verbraucherschutz
* Familie, Senioren, Frauen und Jugend
* Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Den Staatsminister für Kultur und Medien sowie den Staatsminister bei der Bundeskanzlerin stellt die CDU, den Staatsminister für Migration, Flüchtlinge und Integration stellt die SPD.
Das Vorschlagsrecht für die jeweiligen Ämter liegt bei den verantwortlichen Parteien.
SPD 2013
Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD wurde von den Mitgliedern der SPD angenommen.
Ergebnis des Mitgliedervotums:
Abgegebene Stimmen: 369.680 (77,86 %)
davon wirksam abgegeben: 337.880
von den wirksam abgebenen
Stimmen ungültig: 316
Ja-Stimmen: 256.643 (75,96%)
Nein-Stimmen: 80.921 (23,95%)
SPD 2013
"Ein Fest der innerparteilichen Demokratie"
Das Ergebnis ist da: 369.980 SPD-Mitglieder haben sich am Mitgliedervotum beteiligt - eine Quote von 78 Prozent. 75,96 Prozent der gültigen Stimmen waren Ja-Stimmen. 400 Freiwillige aus allen SPD-Landesverbänden hatten seit Freitagnacht die Stimmzettel ausgewertet. Das Ergebnis verkündeten am heutigen Nachmittag SPD-Chef Sigmar Gabriel, SPD-Schatzmeisterin Barbara Hendricks und SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles.
Gegen 15 Uhr verkündete die SPD-Parteispitze das Ergebnis. "Die SPD ist eine lebendige, diskutierende Partei. Wir sind die Beteiligungspartei in Deutschland", betonte der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel.
"Wir sind eine lebendige und dikutierende Volkspartei." Dies unterstrich nicht zuletzt eine äußerst hohe Abstimmungs-Beteiligung von 77,86 Prozent. "Das ist ein Fest für die innerparteiliche Demokratie", so Gabriel in der anschließenden Pressekonferenz zum Mitgliedervotum mit der Parteispitze in der Berliner "Station".
SPD 2013
Am Samstag, den 23. November 2013, wird das neue Feuerwehrhaus von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lohfelden werden interessierte Bürgerinnen und Bürger durch den Neubau führen.
Adresse: Crumbacher-Str. 133, 34253 Lohfelden.
Da die Server der SPD umgestellt werden, wird die Adresse togei(at)spd-online.de zum 30.11.2013 abgeschaltet!
Unsere neue eMail-Adresse des Ortsvereins lautet ab sofort: spd-vollmarshausen(at)t-online.de
Gastbeitrag von Michael Roth in der Frankfurter Rundschau
Für ein "Weiter so" steht die SPD nicht bereit. Notwendig sind ein Sozialpaket und die Stärkung unserer Werte.
GASTBEITRAG von Michael Roth
Dass Union und SPD bei den Koalitionsverhandlungen das politische Top-Thema der vergangenen Jahre nur in einer Unterarbeitsgruppe behandeln, hat Irritationen ausgelöst. Europapolitik, so scheint es, rangiert in der großen Koalition nur noch unter "ferner liefen" - als Anhängsel der alles überragenden Haushalts- und Finanzpolitik. Dabei steht bei Europa weit mehr auf dem Spiel als nur Geld, es geht auch um Solidarität, globale Verantwortung und das Eintreten für unsere gemeinsamen Werte. Der Eindruck drängt sich auf: An Europa wird die große Koalition schon nicht scheitern.