„Wir gehen in diesen Bundestagswahlkampf selbstbewusst aber eben auch bodenständig“, eröffnete Landesvorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel den thematischen Abschnitt „Zeit für mehr Gerechtigkeit“. Was sich mit Martin Schulz geändert habe sei das, was Sozialdemokraten zurzeit auf der Straße, auf der Arbeit und in den Familien erleben. „Es geht um Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Bei uns hieß das lange „Gerechtigkeit macht stark“. Und das traut man Martin Schulz zu“, bekräftigte Schäfer-Gümbel. Das sei nicht nur die Grundlage für Erfolg, sondern mache auch den designierten Spitzenkandidaten aus. Mit Martin Schulz habe die SPD eine echte Chance die Bundestagswahl im Herbst zu gewinnen.
Martin ist da. Der designierte Kanzlerkandidat der SPD. Und mit ihm sind die Karten für die Bundestagswahlen am 24. September neu gemischt. Am Sonntag eröffnete Schulz mit einer euphorischen und kämpferischen Rede den Wahlkampf im Willy-Brandt-Haus - mehr als 1000 Parteimitglieder und Besucher waren begeistert.
Rund um Rednerpult und LED-Leinwand saßen Besucher/innen des Willy-Brandt-Hauses auf Sitztribünen, Hockern und Loungmöbel. Bis in die letzte Ecke des Atriums und auf den Galerien der oberen Stockwerke drängten sich am Sonntag die Menschen. Sie alle wollten Martin Schulz sehen und seine erste große Rede als designierter Kanzlerkandidat hören. Seine Nominierung vor ein paar Tagen löste eine euphorische Stimmung nicht nur in der SPD aus. " Diese Atmosphäre,diese Emotion - ich habe das Gefühl, es geht aufwärts, es bewegt sich etwas in der Partei", sagte ein Genosse aus dem Ruhrgebiet nach dem einstündigen Auftritt von Schulz.
Über 350 Gäste kamen zum Neujahrsempfang der SPD Kassel-Land in das Elgerhaus nach Schauenburg-Elgershausen.
Die SPD im Kreis Kassel begrüßte mit Olal Scholz Hamburgs Ersten Bürgermeister als Gast auf dem Neujahrsempfang. Scholz stimmte die Genossen dabei auf ein spannendes Wahljahr 2017 ein. Wir Sozialdemokraten sind inhaltlich gut aufgestellt und können mit unserem Kanzlerkandidaten Martin Schulz und den Themen Solidarität und Gerechtigkeit punkten.
Bürgersprechstunde
Landtagsabgeordneter Timon Gremmels (SPD) lädt zum direkten Gespräch ein:
Am Freitag den 24. Februar 2017 bietet der SPD-Landtagsabgeordnete Timon Gremmels eine Bürgersprechstunde an. Hier haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen an den Abgeordneten zu wenden. Der Landtags-wahlkreis des SPD -Politikers umfasst die Städte Baunatal und Vellmar sowie die Gemeinden Ahnatal, Fuldabrück, Helsa, Kaufungen, Lohfelden, Nieste, Niestetal, Schauenburg und Söhrewald. Bürgerinnen und Bürger dieser Städte und Gemeinden können so den direkten Weg zur hessischen Landespolitik nutzen.
Um die gewünschten Themen angemessen besprechen zu können, bitten wir alle Interessierten sich per E-Mail (T.Gremmels@ltg.hessen.de) oder per Telefon (0561/7001052) mit einer kurzen Beschreibung des Anliegens anzumelden. Zusätzlich können über das Kontaktformular der Internetseite (www.timon-gremmels.de) rund um die Uhr Wünsche und Anregungen vorgetragen werden. Hier finden die Bürgerinnen und Bürger auch alle Termine des Landtagsabgeordneten bei denen er vor Ort gerne für direkte Gespräche zur Verfügung steht.
Die Sprechstunde findet von 15 bis 18 Uhr im Wahlkreisbüro von Timon Gremmels in der Humboldtstraße 8a in Kassel statt.
Hessen Trend
Der Hessische Rundfunk hat heute seine Umfrage zur politischen Stimmung im Land, den "HessenTREND, veröffentlicht. Die Generalsekretärin der hessischen SPD, Nancy Faeser, kommentierte die Ergebnisse des HessenTRENDs am Donnerstag wie folgt:
"Die beiden wichtigsten Erkenntnisse sind, dass die schwarz-grüne Koalition - wie schon vor einem Jahr - keine palamentarische Mehrheit mehr erreicht und dass die CDU gegen den Bundestrend verliert. Das ist eine kalte Dusche für CDU und Grüne, die in ihrer kuscheligen Selbstgefälligkeit völlig aus den Augen verloren haben, die Probleme des Landes zu lösen. Ich mache aber keinen Hehl daraus, das dass Ergebniss des HessenTRENDs für die hessische SPD alles andere als zufriedenstellend ist. Die SPD liegt in Hessen zwar deutlich über dem Bundestrend, aber die bundespolitische Stimmung belastet erkennbar unser Umfrageergebnis."
Faeser stellte fest, dass die Befragten die hohe Kompetenz der SPD bei ihren Kernthemen Bildung, Familie und soziale Gerechtigkeit anerkennen. Darauf werde die Partei weiter den Schwerpunkt ihrer Arbeit legen.
Die Generalsekrtärin betonte, dass die SPD in der Flüchtlingsfrage, dem aktuell zentralen Thema für die Bürgerinnen und Bürger im Land, von Beginn an darauf verzichtet habe, sich gegen die Landesregierung zu profilieren. Sie sagte: "Das Thema war und ist zu sensibel, um es für parteipolitische Geländegewinne auszunutzen. Dabei bleiben wir, auch wenn diese Gradlinigkeit möglicherweise dazu geführt hat, dass wir auf diesem Themenfeld nicht als klare politische Alternative wahrgenommen werden. Wichtiger als Prozentpunkte in Umfragen ist der hessischen SPD, ihre Verantwortung als Volkspartei für den Zusammenhalt der Gesellschaft Wahrzunehmen."
Alarmierend, so Nancy Faeser, sei die Feststellung des HessenTRENDS ,dass bei den Bürgerinnen und Bürgern mit niedrigem Einkommen die Sorge über die derzeitige Lage groß und das Vertrauen in die Demokratie gering sei. "Bei denen, die von der grundsätzlich guten wirtschaftlichen Lage unseres Landes abgehägt sind, hat sich der Eindruck verfestigt, nicht ernst genommen zu werden. Die SPD will und wird daran , das Vertrauen derer zurückzugewinnen, die sich als Verlierer fühlen. Die Partei für soziale Gerechtigkeit, für Chancengleichheit und für gesellschaftlichen Aufstieg ist die SPD, nicht die AfD oder einer der anderen Spalter vom rechten Rand", sagte die Generalsekretärin der hessischen SPD.
Aufbauen könne die SPD darauf, dass 68 Prozent der Wählerinnen und Wähler eine SPD-Beteiligung an der Landesregierung für sehr gut oder gut halten. Bemerkenswert sei, dass 59 Prozent der Grünen-Anhänger eine SPD-geführte Regierung wollten, so Faeser.
SPD 2017
Entspannt und überpünktlich kam Olaf Scholz, erste Bürgermeister von Hamburg, per ICE zum 20. Neujahrsempfang der SPD Kassel-Land nach Schauenburg und wurde dort von den SPD-Bundestagskandidaten Esther Dilcher, Timon Gremmels und Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub empfangen. Die Strecke ist ihm wohl vertraut, war er doch als Anwalt für Arbeitsrecht früher häufig beim Bundesarbeitsgericht in Kassel. Auch für die diesjährige documenta, die er ganz privat besuchen will, sei das Hotel schon gebucht.
Über 350 Gäste kamen zum Neujahrsempfang der SPD Kassel-Land
Die SPD im Kreis Kassel begrüßte mit Olaf Scholz, Hamburgs Ersten Bürgermeister als Gastredner auf dem Neujahrsempfang im Elgerhaus in Schauenburg. Scholz stimmte die Genossinnen und Genossen dabei auf einen spannendes Wahljahr 2017 ein.
Natürlich beim Thema Bundestagswahlkampf sagte Scholz: Kanzlerin Merkel gehe nach der Devise vor. Ich glaube, ich mache mal weiter. Bei den Problemen um die Flüchtlingsströme und eine wachsende Globalisierung, werde das allerdings diesmal nicht funktionieren. In weiteren Teilen seiner knapp einstündigen Rede spannte Scholz den Bogen vom Mindestlohn über eine gute Ausbildung für Jugendliche bis hin zur Entlastung von mittelständigen Familien bei Kita- und Krippenplätzen.. Für die normalen und geringen Einkommen müsse es eine Entlastung geben.
Wir Sozialdemokraten sind inhaltlich gut aufgestellt und können mit unseren Themen Solidarität und Gerechtigkeit punkten.
SPD 2017