SPD Vollmarshausen

Silke Engler soll Erste Kreisbeigeordnete werden
Silke Engler

Der Unterbezirksvorstand und die Kreistagsfraktion der Kreis-SPD haben in ihren Sitzungen einstimmig Silke Engler (Baunatal) als Erste Kreisbeigeordnete nominiert.

„Mit Silke Engler haben wir eine außerordentlich kompetente und engagierte Frau ausgewählt, die bereits als Bürgermeisterin bewiesen hat, dass sie aktiv Politik für die Menschen gestalten kann“, so der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Siebert. Als zukünftiger Landrat würde er sich über eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Silke Engler sehr freuen.

„Auch die Fraktion stehe geschlossen zu Silke Engler“, betont Fraktionschef Dieter Lengemann. Neben ihrer Verwaltungskompetenz, ihrer Ausbildung als Juristin und vielen weiteren Qualifikationen habe sie auch als Vorsitzende der SPD im Landkreis Kassel bereits positiv gewirkt.

„Die Nominierung von Silke Engler ist die logische Konsequenz ihrer hervorragenden Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Kassel“, so auch Burkhard Finke, stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender. Der Unterbezirksvorstand habe Silke Engler bereits als gute Führungskraft, aber auch als Teamspielerin kennengelernt. Zudem würde es der Unterbezirksvorstand sehr begrüßen, wenn die Führungsspitze in der Kreisverwaltung mit einem Mann und einer Frau besetzt ist.

Über die Voten von Vorstand und Fraktion werde dann am 7. Mai auf einem Parteitag abgestimmt.

 
Kreis-SPD und Bündnis90/Die Grünen wollen Koalition eingehen

„Nach zwei sehr vertrauensvollen und sachlichen Sondierungsrunden empfehlen wir unseren Parteigremien den Einstieg in eine Rot-Grüne Koalition für den Landkreis Kassel“, so die SPD- Parteivorsitzende*n Silke Engler und Andreas Siebert sowie die Grünen-Vorstandssprecher*in Susanne Regier und Reinhold Orth.

SPD und Bündnis90/Die Grünen im Kreistag wollen sich zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit im Interesse der Menschen im Landkreis Kassel zusammen tun. Man sei sich einig, dass es Aufgabe der Kreispolitik sein muss, den Landkreis Kassel gemeinsam mit den Städten und Gemeinden als einen familienfreundlichen, attraktiven und umweltfreundlichen Lebens-, Wirtschafts- und Bildungsstandort nachhaltig zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Die Empfehlung für Rot-Grün ergebe sich insbesondere aus inhaltlichen Gründen, da die Wahlprogramme bis auf wenige Punkte nahezu deckungsgleich seien. Gerade bei den Schwerpunkten Bildung, Soziales, Energie- und Klimaschutz sowie Digitalisierung verfolge man dieselben Ziele.

Mit der Koalition habe man auch eine stabile Mehrheit für die kommenden schwierigen Jahre nach der historischen Coronakrise. Die Folgen der Pandemie seien derzeit weder endgültig greifbar noch irgendwie annähernd errechenbar. Sicher sei jedoch, dass Steuereinnahmen wegbrechen und ein Anstieg der Sozialhilfeleistungen zu verzeichnen sein werde. Rot-Grün sei sich einig, dass man gerade deshalb in zukunftsorientierte Projekte investieren müsse, um die örtliche Infrastruktur und Identität unseres lebenswerten Landkreises zu erhalten bleiben. Nach der Pandemie müsse es aufwärts gehen.

Personell sei vereinbart, dass die SPD als stärkste Fraktion eine/n erste/n Kreisbeigeordnete/n stelle und Bündnis90/Die Grünen ein/n hauptamtliche/n Kreisbeigeordnete/n.

Nun werde man am Koalitionsvertrag feilen und in den jeweiligen Parteigremien beraten. Ziel sei, dass der Vertrag bis zur konstituierenden Kreistagssitzung am 11. Mai unter „Dach und Fach“ ist.

 
ANDREAS SIEBERT IN LOHFELDEN
(v.l.) A. Siebert, U. Jäger, T. Geismann, T. Gremmels, K. Kuhn und K. Schmidt

Unser Landratskandidat Andreas Siebert war gemeinsam mit unseren Kreistagskandidat*innen Karin Kuhn, Tobias Geismann, Tobias Rödding, Katrin Schmidt, Bürgermeister Uwe Jäger und MdB Timon Gremmels am vergangenen Samstag – bei bestem Wetter – in Lohfelden unterwegs. Zahlreiche Bürger*innen nahmen das Angebot wahr und haben sich mit Andreas Siebert (natürlich unter Einhaltung) über seine Ziele als Landrat, die gegenwärtige Corona-Lage im Landkreis und ihre persönlichen Sorgen unterhalten.