SPD Vollmarshausen

Vorsicht an der Bahnsteigkante – NVV muss nordhessisch bleiben

Ulrike Gottschalck, MdB

Die erneuten Diskussionen um eine Fusion des nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) und des Rhein-Main-Verkehrsbundes (RMV) wird auch den Kreistag des Landkreises Kassel erreichen. Mit einem Dringlichkeitsantrag wollen die Sozialdemokraten das Thema auf die Tagesordnung der Kreistagssitzung am 9. November setzen. „Die Eigenständigkeit des NVV muss zum Wohle der nordhessischen Fahrgäste erhalten bleiben“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrike Gottschalck.

 

Jeder fünfte Deutsche von Armut betroffen

Geld ist bei vielen Menschen knapp

Neue Zahlen vom Statistischen Bundesamt

Sie können ihre Miete oder Rechnungen nicht mehr rechtzeitig bezahlen. Ihre Wohnung nicht ausreichend beheizen, eine warme Mahlzeit am Tag ist oft nicht drin und von einer Urlaubsreise oder einem eigenen Auto können sie nur träumen: 16 Millionen Menschen in Deutschland waren im Jahr 2011 von Armut betroffen.

Die Quote der Betroffenen ist im letzten Jahr leicht gestiegen, von 19,7 Prozent im Jahr 2010 auf 19,9 Prozent im Jahr 2011. Zu diesem Ergebnis kommt die Erhebung "Leben in Europa 2011" des Statistischen Bundesamtes, für die in Deutschland rund 13600 Haushalte befragt wurden. Die Möglichkeiten am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen sind für diese Menschen sehr eingeschränkt, berichtete das Ant am Dienstag in Wiesbaden.

Nahles: " Das ist entwürdigend!"

Die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles verurteilte diese Entwicklung scharf. Der aktuelle Bericht sei "wieder ein Armutszeugnis für diese Bundesregierung". Die Zahlen zeigten, dass ein großer Anteil der Bevölkerung nicht in der Lage sei, durch seine Einkünfte eine Familie zu ernähren oder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. "Das ist entwürdigend und verdient jede Anstrengung dagegen zu kämpfen", so Nahles.

"Frau von der Leyen jedoch malt gern blumige Bilder von fleißig arbeitenden Menschen und legt ansonsten die Hände in den Schoß. Die Probleme - niedrige Löhne, prekäre Arbeitsbedingungen, mangelnde Kinderbetreuung und fehlende Vermittlungschancen - packt die Bundesregierung nicht an. Die Mittel der aktiven Integration in den Arbeitsmarkt werden systematisch gekürzt. "Wer Armut wirksam bekämpfen wolle, müsse zuerst für ordentliche Beschäftigung sorgen, sagte Nahles und das bedeute auch "Mindestlöhne und anständige Bezahlung, familienfreundliche Arbeitsplätze und bessere Beschäftigungs und Aufstiegschancen für Frauen".

 

Angriff auf die Energiewende - Schmidt + Gottschalck: Eine gerechte Energiewende gelingt nur vor Ort

Uwe Schmidt

„Der Strompreis steigt und viele Menschen haben Sorgen, die Energiekosten auch zukünftig aufzubringen, dies wird nun von einigen Atomlobbyisten gnadenlos ausgenutzt“, erklären der SPD-Unterbezirksvorsitzende, Uwe Schmidt, und die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Ulrike Gottschalck. Mit einer generalstabsmäßigen Kampagne werde suggeriert, die Subventionen in Erneuerbare Energien seien schuld an steigenden Strompreisen. Die Initiative „Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) unterstützt dies mit einer polemischen und millionenschweren Plakatkampagne gegen die Energiewende. „Mit dieser Panikmache sollen die Menschen gegen die Erneuerbaren Energien aufgebracht werden und die ersten konservativen Atom-Lobbyisten machen sich schon wieder Hoffnung auf einen Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg“, so die beiden Kommunalpolitiker.

 

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Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Wir wollen sie meistern. Dabei sind wir auf Hilfe angewiesen - Hilfe von Menschen, die mitmachen und sich einmischen. Auf diejenigen die Position beziehen wollen zu den großen Zukunftsfragen. Aber auch auf die, die sich vor Ort um einen neuen Kinderspielplatz kümmern oder sich um die Umwelt engagieren.

Wir Sozialdemokraten haben nicht sofort auf alles die richtige Antwort. Aber wir laden alle ein, mit uns über richtige Antworten zu diskutieren und diese Antworten dann gemeinsam umzusetzen. Demokratische Willensbildung, die möglichst viele einbezieht, hat ihre Wurzeln vor Ort. Wir wollen die Türen der SPD weit öffnen: für neue Ideen, für neues Engagement, für neue Mitglieder.

Wenn Sie Interesse haben bei uns mitzumachen, sprechen Sie uns an: Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 05608/3932 oder unserer Homepage: www.spd-lohfelden.de /

 

Chancenlosigkeit weiter bekämpfen

Studie: Armutsrisiko für Kleinkinder (Foto: dpa)

Immer weniger Kinder sind in Deutschland von Armut betroffen, so eine aktuelle STUDIE DER BERTELSMANN-STIFTUNG. "Jedes Kind in Armut ist eines zu viel", sagt die SPD-Vize Manuela Schwesig. Kinderarmut sei in den meisten Fällen eine Folge von Erwachsenenarmut. Sie fordert einen gesetzlichen Mindestlohn und den flächendeckenden Ausbau von Kitas.

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig verlangt weitere Anstrengungen, um die Kinderarmut in Deutschland zu bekämpfen. Es sei vor allem die Lebenssituation der Eltern, von der die Verhältnisse der Kinder abhängen. "Es kann nicht sein, dass Menschen den ganzen Tag arbeiten und zusätzlich auf staatliche Hilfsleistungen angewiesen sind. Wir brauchen dringend einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn. Das würde auch Tausenden von Kindern zu Gute kommen", so Schwesig.

 

Arbeit, Wirtschaft, Energie

Vor allem junge Arbeitnehmer erhalten oft nur befristete Verträge. Foto dpa

Zukunft planbar machen

Unbefristete Festanstellung? Das war einmal! Der Job auf Zeit scheint inzwischen die Regel zu sein - vor allem bei Berufsanfängern. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Hubertus Heil kritisiert diesen Trend: "Wir brauchen eine neue Ordnung am Arbeitsmarkt, die dafür sorgt, dass Menschen wieder ordentliche Arbeitsbedingungen haben."

Die SPD erhält im Rahmen ihres Bürgerdialogs viele Zuschriften, die sich mit dem Thema "Befristete Verträge" befassen. So schreibt beispielsweise Stephan Breitbach aus Frankfurt am Main. "Befristete Arbeitsverträge abschaffen oder begrenzen und dadurch Planungssicherheit ermöglichen."

 

Kreis fördert Beratungs- und Koordinierungsstellen für Ältere

Susanne Selbert Vizelandrätin (SPD)

Kreis Kassel
Der Landkreis Kassel unterstützt die Beratungs- und Koordinierungsstellen für Ältere im Kreis in diesem Jahr mit insgesamt 80.649 Euro. "Mit dem Zuwendungsbetrag unterstützen wir die dezentral arbeitenden Beratungsstellen für ältere Kreisbürger", informierte Vizelandrätin Susanne Selbert. In den Beratungsstellen werden alle Fragen rund um das Älterwerden behandelt. " Die Mitarbeiter finden gemeinsam mit den älteren Menschen und ihren Angehörigen bei Bedarf Hilfsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten zu den Themen Pflege, Wohnen im Alter und bei der Unterstützung bei Kontakten mit Behörden und Versicherungen", so Selbert weiter. Die Beratung verfolge dabei den Ansatz, geeignete Einrichtungen zu finden, bei der Finanzierung zu und und kompetent zu vermitteln.
Je nach örtlichem Angebot kommen die Mitarbeiter der Beratungsstellen auch zu Hausbesuchen. Selbert: "Die Beratung ist in der Regel kostenlos und unverbindlich".
Die Auswirkungen des demographischen Wandels spielen in der Arbeit der Seniorenberatungsstellen eine immer größere Rolle. "Die Beratungsstellen beteiligen sich daher aktiv an lokalen Initiativen zu diesem Thema, um so die Interessen von Senioren in die Zukunftsplanungen der jeweiligen Kommune einzubringen", informierte die Vizelandrätin abschließend.

 

SPD-Mitglied Anna Köcher feiert 102. Geburtstag

Die Gratulanten mit Anna Köcher

Einen ganz besonderen Geburtstag feierte in Lohfelden die im Sudetenland geborene Anna Köcher im Kreise ihrer Familie und Freunde.
Anna Köcher ist die Witwe unseres ehemaligen Landrats Josef Köcher.
Bereits 1933 ist Anna Köcher der Sozialdemokratischen Partei beigetreten. Nach den Kriegswirren und Vertreibung aus dem Sudetenland 1945 kam sie mit ihrem Mann und Kind nach Nordhessen. Zuerst nach Weimar bei Kassel und später von dort nach Lohfelden. Hier lebt sie, geistig immer noch sehr rege und ist am allgemeinen und politischen Leben interessiert. Ein besonderer Dank gilt der Tochter Eva Bannert, die mehrmals in der Woche die Mutter besucht und sie liebevoll umsorgt.
Unser Parteivorsitzende Hans-Werner Eckhard und sein Stellvertreter Dieter Birkelbach ließen es sicht nehmen, wie in den vergangenen Jahren dem Geburtstagskind einen Besuch abzustatten. Sie überbrachten die herzlichsten Glückwünsche des SPD-Ortsvereins und überreichten einen
schönen Herbststrauß. Besonders erfreut war Genossin Anna von dem überreichten persönlichen Gratulationsschreiben unseres Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel.
Bei Kaffee und selbstgebackenen Plätzchen verbrachten wir bei angenehmen Gesprächen einen schönen Nachmittag gemeinsam mit Anna Köcher und Tochter Eva Bannert.

Wir wünschen Anna Köcher vor allem Gesundheit und noch einige schöne Jahre im Kreise ihrer Familie und sagen Danke für die jahrzehntelange Treue zur Sozialdemokratischen Partei Deutschland.

Hans-Werner Eckhard
-Vorsitzender-

 

Gottschalck (SPD): Kein Fracking im Landkreis Kassel

Ulrike Gottschalck, MdB

„Das sich eine Behörde des Landes Hessen (Hessisches Landesamtes für Umwelt und Geologie) erdreistet, so genannte „sinnvolle“ Bohrzonen für Fracking zu suchen, obwohl sich alle nordhessischen Landkreise gegen Fracking ausgesprochen haben, ist schon ein starkes Stück“, sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrike Gottschalck.

Der Kreistag des Landkreises Kassel habe bereits im Mai beschlossen, keine Genehmigungen für Erkundungen und Förderungen in Nordhessen zu erteilen. „Dieser Beschluss gilt und dafür wird die SPD mit allen Mitteln kämpfen“.

Gutachten vom Land Nordrhein-Westfalen, des Bundesumweltamtes und die Anhörung beim Regierungspräsidium belegten eindeutig die Risiken dieser Technolgie. Auch die Vorfälle in Niedersachsen und der laxe Umgang damit beruhigten nicht gerade.

 

Fracking-Demo vor dem Regierungspräsidium Kassel

Gegen Fracking auf die Straße

Rund 400 Menschen haben am Freitag in Kassel gegen Fracking demonstriert. Sie befürchten Umweltschäden durch die neue Gasfördertechnik. Und auch die Politik bleibt skeptisch, wie sich bei einer Expertenanhörung des Landtages in Kassel zeigte.
Die Demonstranten hielten Ortsschilder hoch, auf dem das Wort "Fracking" durchgestrichen war. Auf Transparenten wurde das Verbot der Gasfördermethode gefordert.

 

Fracking-Demo vor dem Regierungspräsidium

Flagge zeigen: K. Gödecke, T. Geismann und N. Thiele

Am 05.10. versammelten sich viele besorgte Bürgerinnen und Bürger aus ganz Nordhessen,unterstütztvon Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland, vor dem Regierungspräsidum Kassel um gegen die Risikotechnologie "Fracking" zu Demonstrieren.

 

Gottschalck (SPD): „Ein Kanzler Peer Steinbrück wäre gut für die Kommunen“

Ulrike Gottschalck, MdB

„Die Spitzenkandidatur von Peer Steinbrück wird von mir ausdrücklich unterstützt“, erklärt die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalck. Mit seinen klaren Vorstellungen, dass sich die Demokratie endlich gegen wild gewordene Spekulanten und Börsenmakler durchsetzen müsse und einem Steuer- und Finanzierungskonzept, dass 20 Mrd. insbesondere für Bildung und Infrastruktur generiert, könne die ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland verbessert werden.