Nach dem überraschenden Rücktritt Rainer Pfeffermanns, als Wahlkreiskandidat der SPD hat die SPD in Stadt und Landkreis Kassel schnell Handlungsfähigkeit bewiesen.
Uli Gottschalck wurde auf einer ausserordentlichen Wahlkreisdelegiertenkonferenz mit über 90% zur Nachfolgerin als Bundestagskandidatin gewählt.
Der SPD-Kandidat für den Wahlkreis 169 für die Bundestagswahl am 27. September 2009, Rainer Pfeffermann, hat seine Kandidatur zurückgezogen. Pfeffermann gibt für seine Entscheidung persönliche Gründe an. „Ich bitte um Verständnis, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Aussagen zu meiner Entscheidung geben kann“, so Pfeffermann in einer Pressemitteilung.
Monopolisten wollen einen Stromzähler auch bei Erneuerbaren Energien
Nachdem sich ein Konsortium aus zwölf Unternehmen zu der sogenannten Desertec-Initiative zusammengeschlossen hat, um mit Solarstrom aus der afrikanischen Wüste Europa von fossilen Energieträgern unabhängiger zu machen, zweifelt die Kreis-SPD an der Umsetzbarkeit des Giga-Projektes.
„Der Gesamtaufwand des Projekts ist riesengroß, die Unwägbarkeiten sind nicht kalkulierbar und wenn überhaupt, dann sollen die ersten Kraftwerke erst 2015 gebaut werden“, so SPD-Unterbezirksvorsitzender Uwe Schmidt. Positiv sei allerdings, dass jetzt auch die Großkonzerne die Endlichkeit fossiler Energien wie Kohle, Öl und Gas anerkennen und neue Wege gingen. Die SPD befürchte jedoch, dass es den ‚Riesen’ dabei einzig und allein um ihre Marktanteile ginge und sie sich gern auch einen Stromzähler bei den Erneuerbaren einbauen würden.
Während alle anderen Fraktionen im Kreistag des Kreises Kassel der Dringlichkeit eines SPD-Antrages zum Verbot der Klinikfusion der Gesundheit Nordhessen Holding und der Gesundheitsholding Werra-Meißner zustimmten, verhinderten die Christdemokraten mit ihrer Ablehnung eine Diskussion.
„Das ist schon abenteuerlich“, erklärt Ulrike Gottschalck, SPD-Fraktionsvorsitzende. Denn die Ablehnung sei insbesondere damit begründet worden, dass man die CDU nicht im Vorfeld als Antragsteller mit aufgenommen habe. „Bei dieser wichtigen Thematik spielt die CDU ‚beleidigte Leberwurst’, einfach unglaublich“, so Gottschalck. Sie sei ja sehr an Konsens interessiert und arbeite häufig für die CDU mit, wie beispielsweise bei dem dringlichen Antrag zur Kassenärztlichen Vereinigung – könne aber nicht immer deren Arbeit mit erledigen.
Die SPD-Kreistagsfraktion wird in der Kreistagssitzung am kommenden Freitag in Baunatal einen Dringlichkeitsantrag zur Fusion der nordhessischen Krankenhäuser stellen.
„Wir begrüßen ausdrücklich die Pläne, durch eine Zusammenführung der Gesundheit Nordhessen Holding und der Gesundheitsholding Werra-Meißner eine hohe Versorgungsqualität in Nordhessen sicherzustellen. Dazu gehört auch eine gute, wohnortnahe Versorgung im ländlichen Raum. Diese muss auch in Zukunft gewährleistet sein“, so Ulrike Gottschalck, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion. Sie äußerte Ihr Unverständnis über die Entscheidung des Bundeskartellamtes, diese Fusion zu unterbinden. Die Interessen des Allgemeinwohls seien bei dieser Entscheidung nur unzureichend berücksichtigt.
Nun ist auch der bis jetzt letzte Teil der Chronik unseres Ortsvereins Vollmarshausen online. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Robert Heimrich für seine umfangreiche Recherche.
Die Chronik finden Sie unter der Rubrik 100 Jahre!
Erwin Eberwein wurde am 15. Juni 2009 80 Jahre alt, das veranlasste unseren 1. Vorsitzenden Norbert Thiele, sowie unseren Seniorenbeauftragten Klaus Gödecke zu einem Geburtstagsbesuch. Genosse Eberwein wurde aber auch für seine 40jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. „Er hat sich große Anerkennung erworben“ befand im Anschluss daran auch Klaus Steffek, der ebenfalls zu den Gratulanten gehörte.