Der Unterbezirksausschuss der SPD im Landkreis Kassel hat am 14. März 2008 folgenden, EINSTIMMIGEN, Beschluss gefasst:
1.
Die SPD im Landkreis Kassel hat mit großem Einsatz für einen Politik- und Regierungswechsel in Hessen gekämpft. Dafür haben wir durch die zwei besten Wahlkreisergebnisse und durch das höchste Landesstimmenergebnis eines Landkreises unseren Beitrag geleistet. Unsere Erwartungen, durch ein gutes Wahlergebnis den amtierenden Ministerpräsidenten ablösen und unsere politischen Ideen in praktische Politik umsetzen zu können, haben sich erfüllt:
CDU und FDP haben im gewählten Hessischen Landtag keine Mehrheit!
Elvira Schäfer hat leider aus persönlichen und zeitlichen Gründen ihren Austritt aus der Gemeindevertretung, sowie des Ortsvereinsvorstandes erklärt.
Als Nachrücker in die Gemeindevertretung folgt ihr, unser stellv. Vorsitzender, Wilfried Barbian nach.
Wir möchten uns, auch auf diesem Wege, bei Elvira für ihr Engagement bedanken.
„Die Aussage von CDU-Kreis-Chef Lübcke, Koch hätte mehr für Nordhessen getan als seine sozialdemokratischen Vorgänger, ist respektlos und unwahr“, so SPD-Vorsitzender Uwe Schmidt und SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrike Gottschalck. Offensichtlich habe die Kreis-CDU nichts aus dem Wahldebakel der CDU gelernt. Dreiste und plumpe Töne wollten die Menschen im Land nicht mehr hören.
„Die sozialdemokratischen Ministerpräsidenten, allen voran Georg-August Zinn, Holger Börner und Hans Eichel haben nicht nur Nordhessen geprägt, sondern sind für alle Hessen echte Landesväter gewesen“, so Schmidt.
Die AG 60 Plus der beiden Ortsvereine Vollmarshausen und Lohfelden hatte zu Kaffee und Kuchen, sowie interessanten Gesprächen mit Uwe Schmidt eingeladen.
Weit mehr Parteifreunde als erwartet, fanden sich zu diesem Nachmittag am 16. Januar ein, so dass erstmals die Bestuhlung im kl. Saal des Bürgerhauses erweitert werden musste.
Die SPD ist in Lohfelden weiterhin klar die stärkste politische Kraft.
Mit einem Antrag zur nächsten Kreistagssitzung beantragen die Sozialdemokraten im Landkreis Kassel die Prüfung zur Einrichtung eines Kindernotrufs.
„Kindern in Not muss unbürokratisch aber vor allem auch schnell geholfen werden“, so die Fraktionsvorsitzende Ulrike Gottschalck. Daher solle die Nummer rund um die Uhr erreichbar sein und Hilfe sicherstellen. „Im Idealfall könnten Kinder oder Eltern selbst anrufen und um Hilfe oder Beratung bitten, aber auch Nachbarn, Freunde oder besorgte Großeltern“, so Gottschalck. Bei der Polizei anzurufen, sei eine relativ große Hürde, die häufig gescheut würde, weil man nicht als Denunziant da stehen wolle.