Jusos
Diehl: "Sittenwidrige Ausbeutung junger Menschen gehört verboten!"
Der Juso-Landesvorstand hat sich auf seiner Sitzung Anfang Dezember in Marburg einstimmig für die Einführung eines gesetzlichen Verbots des 'unbezahlten Probearbeitens' bei Minijobs ausgesprochen. Die Jusos fordern von der hessischen Landesregierung die Verankerung eines Verbots des unentgeltlichen Probearbeitens im Recht der Ordnungswidrigkeiten, die Kontrolle durch die Ordnungsbehörden und eine Ahndung von Verstößen durch abschreckende Bußgelder.
SPD-Bezirksparteitag Hessen-Nord
Kassel: Die nordhessischen Jungsozialisten in der SPD zeigen sich zufrieden mit dem Verlauf des am Wochenende in Baunatal stattgefundenen SPD-Bezirksparteitages. Gelang es doch dem SPD-Nachwuchs die Richtung des SPD-Bezirks Hessen-Nord sowohl inhaltlich als auch personell mitzugestalten.
Kassel: Die nordhessischen Jungsozialisten appellieren an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion keine voreiligen Schlüsse aus den schrecklichen Geschehnissen in Norwegen zu ziehen. Deutlich kritisieren die Jusos das Verhalten einzelner Unionspolitiker, die das Unglück nutzen, um für ihre innenpolitischen Positionen zu werben.
Pascal Barthel als Vorsitzender bestätigt
Die ordentliche Bezirkskonferenz der nordhessischen Jungsozialisten wählte am Sonntag im Herz- und Kreislaufzentrum (HKZ) in Rotenburg an der Fulda den 26-jährigen Pascal Barthel erneut zu ihrem Bezirksvorsitzenden.
48 Delegierte stimmten mit Ja, 7 mit Nein, 2 enthielten sich. Barthel erhielt damit 84,21 Prozent der Stimmen, ein für Juso-Verhältnisse hervorragendes Ergebnis.
Kassel: Die nordhessischen Jusos lehnen weite Teile der von Andrea Nahles vorgestellten Pläne der SPD-Parteispitze zur Organisationsreform der SPD entschieden ab.
Nach Medienberichten beabsichtigt die SPD-Spitze Nicht-Mitglieder an der Auswahl von Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für öffentliche Ämter zu beteiligen. Demnach sollen der oder die Kanzlerkandidatin sowie Bundes-, Landtags- und Landratskandidaten auch von Personen gewählt werden, die über kein SPD-Parteibuch verfügen.
Alt-Kanzler Kohl und FDP-Minister Brüderle lassen Katze aus dem Sack
Jusos: Wahlbetrug der Bundesregierung bei Zukunft der Atomkraft
Die nordhessischen Jungsozialisten sind erstaunt, dass Alt-Kanzler Helmut Kohl sowie der FDP-Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ihren CDU- und FDP-Parteifreunden öffentlich in den Rücken fallen.
Kassel: Die nordhessischen Jusos haben ihre Homepage graphisch komplett überarbeitet und starten nun mit einem neuen Design.
„Wir haben unsere gute Homepage noch ein wenig freundlicher, moderner und übersichtlicher für die Nutzer gestaltet.
Die am häufigsten nachgefragten Informationen sind jetzt alle im unteren Bereich der Startseite gebündelt, das erleichtert die Suche erheblich. Darüber hinaus können jetzt einzelne Artikel der Homepage auch in soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter gesandt werden“, erklärte der Juso-Bezirksvorsitzender Pascal Barthel.
Die Ereignisse im japanischen Atomkraftwerk Fukushima überschlagen sich. Ein Super-GAU ist weiterhin nicht auszuschließen. Dass der Mythos der sicheren und sauberen Atomenergie damit endgültig Geschichte sein wird, sind sich die Jusos sicher. Die Sofortabschaltung der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke ist deshalb nur folgerichtig und überfällig. Schockierend nur, dass diese Einsicht erst nach den katastrophalen Ereignissen in Japan bei den PolitikerInnen von Union und FDP angekommen zu seien scheint.
Kassel: Die Jusos fordern eine Volksabstimmung über die Zukunft der deutschen Atomkraftwerke. In Hessen stimmen die Bürgerinnen und Bürger am 27. März über die Einführung einer Schuldenbremse ab. „Wieso wird nicht über den Ausstieg aus der Atomkraft abgestimmt? Atom-Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose. Atom-Strom wird in Kraftwerken hergestellt, die die Gesundheit und das Leben hunderttausender Menschen in Hessen und Deutschland gefährden“, sagt der Juso-Bezirksvorsitzende Pascal Barthel.