SPD Vollmarshausen

Die Koalition wollte ein Scheitern

Die Verhandlungen von Koalition und Opposition über die Hartz-Reform sind gescheitert. Dies teilte Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) am frühen Mittwochmorgen in Berlin mit. SPD-Verhandlungsführerin Manuela Schwesig sagte, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe mit einem Machtwort das Scheitern vorgegeben. „Frau Merkel ist eine eiskalte Machtpolitikerin. Ihr geht es nicht um die Kinder und auch nicht um die Betroffenen. Ihr geht es darum, Ruhe in der Koalition zu haben“, so Schwesig im ZDF-"Morgenmagazin".

 

Die personifizierte Glaubwürdigkeit

Er war Bürgermeister von München und Berlin, Bundesminister, Vorsitzender der SPD und der SPD-Bundestagsfraktion. Am Donnerstag ist Hans-Jochen Vogel 85 Jahre alt geworden. Heute hat ihn seine Partei mit einem Empfang im Berliner Willy-Brandt-Haus geehrt.

 

Ein bisschen Mindestlohn ist nicht genug

Eine Kernforderung der SPD in den Verhandlungen um die Neuregelung der Hartz-IV-Regelsätze ist die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Kompromissbereit zeigt sich die Union bislang nur bei einer Branchenlösung für die Zeitarbeit. Das ist wichtig, reicht aber nicht. Spätestens ab Mai droht Deutschland eine Lohndumping-Welle.

 

"Bundesregierung weiß nicht, was sie will"

Die SPD-Verhandlungsführerin bei der Hartz-IV-Reform, Manuela Schwesig, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, im Streit um Bezahlung von Leiharbeitern persönlich zu vermitteln. „Schwarz-Gelb muss endlich einen gemeinsamen und realistischen Vorschlag auf den Tisch legen. Hier ist die Kanzlerin gefragt“, sagte Schwesig der "Bild am Sonntag".

 

Kreis-SPD fordert Bundespräsident Wulff auf, die Unterschrift unter dem neuen Atomgesetz zu verweigern

Nachdem der Bundestag mit den Stimmen von Union und FDP der Änderung des Atomgesetzes zugestimmt hat, müsste jetzt laut Grundgesetz der Bundesrat über diese Gesetzesänderung entscheiden. Doch weil Schwarz-Gelb in der Länderkammer keine Mehrheit für die Laufzeitverlängerungen findet, plant sie den kalkulierten Verfassungsbruch und will den Bundesrat übergehen.

Dazu erklären Uwe Schmidt, Vorsitzender der Sozialdemokraten und Ulrike Gottschalck, Fraktionsvorsitzende im Kreis Kassel:

Nun ist Bundespräsident Christian Wulff gefordert, denn ohne seine Unterschrift kann das neue Atomgesetz nicht in Kraft treten. Als niedersächsischer Ministerpräsident vertrat er selbst die Auffassung, dass längere Laufzeiten die Zustimmung des Bundesrats brauchen. „Mit einem persönlichen Schreiben an Christian Wulff fordert die Kreis-SPD ihn auf, den Verfassungsbruch zu verhindern und die Laufzeitverlängerungen zu stoppen, so Schmidt und Gottschalck. Nachdem etliche Länder bereits angekündigt haben gegen die Umgehung des Bundesrates vor dem Verfassungsgericht zu klagen und anerkannte Verfassungsrechtler in der Umgehung des Bundesrats einen Verfassungsbruch sähen, müsse Wulff seine Unterschrift verweigern.

 

Mit uns gibt es keine Laufzeitverlängerung

Das schwarz-gelbe Lobby-Energiekonzept behindert durch die Verlängerung der Atomlaufzeiten den Ausbau der Erneuerbaren Energien.

 

Unser Gesundheitssystem zukunftsfest machen

Bei manchen öffentlichen Veranstaltungen der
vergangenen Wochen fragen wir die Anwesenden
gerne, wer von ihnen die FDP gewählt
hat. Regelmäßig bekommen wir unschuldiges
Achselzucken zur Antwort: „Ich nicht“, niemand
will es gewesen sein.

 

Faß ohne Boden – Milliardenboni für die Hypo-Real-Estate

Am Donnerstag dieser Woche beantragte die
SPD eine aktuelle Stunde im Plenum, Thema
„Haltung der Bundesregierung zu Milliardengarantien
und Millionenboni bei der HRE“.

 

Regelsätze – Trickserei zu Lasten der Schwächsten

Der kommunalen Ebene fehlen allein 2,8 Milliarden
Euro, die Schwarz-Gelb lieber Hoteliers
und reichen Erben schenkt, und dann
fehlt angeblich das Geld für die Schwächsten
in unserer Gesellschaft.

 

Dritte Wahl für Deutschland- Linke verhelfen Wulff zum Präsidentenamt

Joachim Gauck bleibt der bessere Kandidat. Seine Beliebtheit bei den Bürgerinnen und Bürgern spiegelte auch der Ausgang des Bundesversammlungs-Wahlkrimis vom Mittwoch wieder.

 

Kreis-SPD: Gewerbesteuer erhalten und stabilisieren

Die SPD im Landkreis Kassel unterstützt die Forderung des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zur Beibehaltung der Gewerbesteuer als wichtigste Einnahmequelle der Kommunen.

 

Sigmar Gabriel zum Rücktritt von Horst Köhle

Zum Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler erklärt der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel:

"Ich bedaure den Schritt des Bundespräsidenten außerordentlich. Wie die übergroße Mehrheit der Deutschen habe ich die Amtsführung des Bundespräsidenten und Horst Köhler als Person immer sehr geschätzt. Daran ändern auch unterschiedliche Einschätzungen in einzelnen Fragen der Tagespolitik nichts.